Hunger is(s)t ....


... das Bedürfnis, ein Defizit aufzufüllen!

Obstschale

Beim Wort „Hunger“ denkt jeder an Essen... was wir an Nahrung für unseren Körper zu uns nehmen... mal mehr, mal weniger gesund... weil halt der Magen knurrt oder etwas appetitlich aussieht. Jeder kennt den Heißhunger, wenn das Bedürfnis nach Essen ganz schlimm wird... Bäckerei

Hunger is(s)t... Energie, die der Körper braucht!

Wie haben wir als Kind gelernt, Körper-Energie aufzutanken? Mit dem Stillen an der Mutterbrust (oder aus dem Fläschchen auf Mamas/Papas Schoß) erhielten wir die erste „Nahrung“... und prägten damit das Muster unserer Nahrungsaufnahme...

...und dann ist da noch ein Geist... der auch Hunger hat!
Geistiger Hunger is(s)t... das Bedürfnis nach Wissen!

Der Geist stillt seinen Hunger, wenn wir ein Buch lesen... uns weiterbilden... den „Kopf“ füttern... wenn wir ein angeregtes Gespräch führen... an einer Diskussion teilnehmen... oder in die völlige Stille gehen...

...und die Seele? Wie ernährt sich die Seele?
Seelen-Hunger is(s)t ... die Sehnsucht nach Liebe!

Das „Ernährungsmuster“ der Seele ist geprägt von Erfahrungen... und wird zum „Verhaltensmuster“. Wir tun daher immer wieder Dinge, die uns schon als Kind viel Anerkennung und Liebe gebracht haben... weil es unsere Seele nährt und auffüllt... und vermeiden Situationen mit schlechten Erfahrungen... weil die Schatten der Ängste uns aushungern...

Baum5


Hunger is(s)t ....
... das Bedürfnis nach Energie...


Welche Energie braucht der Körper? Wonach hungert er? Welche Nahrung kann er gut verdauen, was schmeckt ihm nicht mehr? Ist Ernährungsumstellung ein Thema... und... welche Mengen braucht der Körper wirklich, um satt zu sein?
Welche Energie braucht unser Geist? Gibt es Wissensgebiete, die mich schon immer interessiert haben? Gibt es Menschen, die mein kreatives Denken fördern? Gebe ich meinem Geist genügend Stille... oder Zeit zum „Nichtdenken“?
Wie ernährt sich unsere Seele? Die Seele hält Geist und Körper zusammen... und ernährt sich selbst von Gefühlen... geht’s mir schlecht, esse ich extrem viel oder extrem wenig. Sie ernährt sich von Sehnsüchten... ich sehne mich nach Zuneigung... das Umarmen eines geliebten Menschen oder eine ehrliche Anerkennung können wahre Wunder wirken. Im Gegensatz dazu gibt es die Sucht... die mich schwächt... mich aushungert... und hier ist es egal, ob es Drogen sind, die von dunklen Sucht-Energiefeldern gefordert werden... oder eine Abhängigkeit vorherrscht, aus Angst vor Menschen oder Situationen.
Unsere Seele ist ein komplexes System... ein sich ständig bewegendes Fluidum... und lebt vom permanenten Energieaustausch. Umso wichtiger ist es, auf den Hunger der Seele zu achten! Sie ist es auch, die mir „sagt“, was im Moment mein Hunger is(s)t... ein Apfel... ein Steak... ein Kinofilm... einen alten Freund anrufen... ein Saunabesuch... oder absolute Stille. Sie ist es aber auch, die mich warnt, wenn ich aufgefressen werde... wenn mein Energiepegel in den Keller fährt... ich müde werde... wenn ich mehr Energie abgebe als ich aufnehme. Dann ist es Zeit, Grenzen zu ziehen (siehe Artikel Abgrenzung ist nicht gleich Trennung)

Ceres400

 Der Asteroid Ceres beeinflusst unsere Nahrungsaufnahme... in allen Bereichen... und er fordert uns auf, ein Gleichgewicht zu finden... zwischen der Nahrungsaufnahme des Geistes, des Körpers und der Seele. Die Position in der Geburtsradix zeigt uns an, wo er mit uns arbeiten will. Ceres in einem Erdzeichen betrifft vorwiegend den Körper und Essgewohnheiten... in den Luftzeichen prüft Ceres unsere geistige Beeinflussbarkeit... und in den Wasserzeichen fühlt Ceres mit uns die Tiefen energetischer Abhängigkeit. Ist er in einem Feuerzeichen zum Zeitpunkt der Geburt, betrifft uns eher die Verdauung... wie verarbeite... verbrenne ich die aufgenommene Nahrung?

Fragen, die es wert sind, sich zu stellen...

Meer5


• Esse ich mit Freude?
• Schmeckt meinem Körper was ich esse?
• Wann habe das letzte Mal ein Rätsel gelöst... oder ein Puzzle gebaut?
• Was hat mich als Kind schon immer interessiert?
• Wer würde sich jetzt über meinen Anruf freuen?
• Was im meinem Leben würde ich lieber nicht mehr tun?
• Wer bringt mich zum Lachen... oder kann ich sogar über mich selbst lachen?
• Wann fühle ich mich wohl?
• Was is(s)t für mich Hunger?

Jänner 2017